Museumshof Valluhn: zur Person
Ausstellung: Zwischen Himmel und Erde
[*] Barbara Koch, Hamburg
[*] Ullrich Diezmann, Berlin
[*] Stefan Friedemann, Berlin
[*] Peter Lindenberg, Berlin
[*] Jürgen Schäfer, Groß Brütz
[*] Christian Schmidt, Berlin
[*] Volker Schomeier, Bielefeld
[*] Frank Tornow, Berlin
Barbara Koch
VITA
Geboren in Troisdorf/Köln, dort mit den Eltern im Waldhaus gelebt. Umzug zu den Großeltern nach Kassel in Waldnähe. Erste Reisen nach Schweden schon als Kind. Schulzeit in Kassel und Hannover. Heirat mit dem Architekten Michael Koch und Geburt von Sohn Nils. Viele Reisen nach Südeuropa. 1980-1982 Studium der Freien Malerei an der Fachhochschule Hannover. Die ersten Bilder sind Stilleben: "In der Malzeit". Heirat mit dem Schauspieler Hans Heller. 1983 Serie von großformatigen Wasserbildern: "Im Wasserspiel". 1983 1. Preis der Stadtwerke Hannover. 1983-1987 Studium der Freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 1984-1986 "In Licht- und Schattenräumen", Bilderserie mit märchenhaft erfundenen Tier- und Landschaftsformen. 1984 Förderpreis des Landes Niedersachsen. 1985 Beginn der Sammlung von Welterden. 1981-1988 Bühnen- und Kostümbilder für verschiedene Theaterproduktionen. 1986-1989 Arbeiten an großen Bildern mit Tierherden in Landschaften. 1986-1987 Auszeichnung als Meisterschülerin an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei Prof. H. Albert. Seit 1987 als freischaffende Künstlerin tätig. Ab 1988 Halbreliefs aus bemaltem Gips und Objekte mit erdfarbigen Ritzzeichnungen. Ausgedehnte Reisen und Wanderungen nach Skandinavien und Südeuropa. 1987 Stipendium der Stadt Uelzen. Umzug nach Hamburg 1989 und Ausbau einer alten Fleischräucherei zum Wohnatelier auf St. Pauli. 1990-1994 Bilderzyklus: "Im Material", aus den Welterden gemalte ungegenständliche Materialbilder. Seitdem viele Atelieraufzeichnungen. 1992 Stipendium des Kunstfördervereins Donnersbergkreis. Seit 1994 Schreiben an den "Abrupten Versen" und "Ateliernotizen". 1995-1996 Bildserie "Menschenherden-Himmelwärts". 1997 Fotoserien: "Gebratener Hase", "Erdnussflips", "Plattgefahrene Kröten". Seit 1997 Weiterarbeiten an dem Thema der Herdentiere: es entstehen neue Stierbilder, Schweine, Pferde, Elche, Elefanten, Hasen, Schafsherden und Skulpturen aus gefundenem Weltmaterial. Reisen nach Afrika durch verschiedene Wüstengebiete. 2001/2002 Gründung, Ausbau und Umzug in das neue "Künstlerhaus Ohlendorffturm" in Hamburg.
Einzelausstellungen
1988 In der Landschaft, Bielefeld
1992 Kunsttreppe, Hamburg
1992 Kunstverein Langenhagen, Hannover
1993 Kunstverein Springe
1993 Galerie 695, Frankfurt
1995 In der Landschaft, Magazin, Hamburg
1995 Jasim Gallery, Düsseldorf
1995 Klinik am Ring, Köln
1996 Menschenherde-Himmelwärts, Galerie Curare, Hamburg
1996 St. Johanniskirche, Herford
1997 Herdentiere Menschenherde, Burg Kniphausen, Wilhelmshaven
1998 Seltene Erden, Kunstverein Kühlungsborn
1998 Robert-Koepke-Haus,Schwalenberg
1998 HerdenTiere, Galerie Meyer, Lüneburg
1998 GraTwanderung, Oberverwaltungsgericht Lüneburg
1998 Petra Teufel, Hamburg
1999 Herdentiere, Galerie im Kunsthof, Kunstverein Halberstadt
1999 Ub˜unye und Wanderwild, Galerie Curare, Hamburg
2000 Tierisch menschlich, Galerie Meyer, Lüneburg
2001 Hasenspiel, Zumtobel Staff Lichtzentrum, Hannover
2001 Art Innsbruck, Österreich
2001 Junge Stiere und Andere Tiere, Galerie Malten, Dortmund
2001 Bilder für Menschen. Pictures for People. Museumshof Valluhn
2002 Hasensprung, Produzentengalerie Falkenberg, Hannover
2002 Liebres Por Todas Partes, Galerie Espai, Cas Concos, Mallorca
2003 WildWechsel, two : rooms, Hamburg
2003 WildWechsel, Hotel Seehof, Goldegg, Österreich
2003 Erotische Zeichnungen, Erotic Art Museum, Berlin
2003 Malerei Barbara Koch, Galerie am Neuen Palais, Potsdam
2003 MitReisende, Galerie Curare, Hamburg
2003 Künstlerhaus Ohlendorffturm, Hamburg
2003 Irdisches und Irdenes, Galerie Meyer, Lüneburg
Ausstellungsbeteiligungen
1982 69. Herbstausstellung, Kunstverein Hannover
1984 Kunstlandschaft BRD, Kunstvereine der BRD
1984 71. Herbstausstellung, Kunstverein Hannover
1984 Junge Kunst im Kunstbahnhof, Baden-Baden
1985 Bad, Bad Nauheim
1985 Entdeckt, Galerie Artforum, Hannover
1985 Druckgrafik, Helsinki, Finnland
1985 Fünf Künstlerinnen stellen aus, Nord LB, Hannover
1986 Junge Kunst, Künstlerpreis, Schloß Gifhorn
1987 Boular art, Nimes, Frankreich
1987 Kunstpreis Selm, Selm
1987 Galerie Artforum, Hannover
1987 Germination 4, Centre de la Vielle Charité, Marseille, Frankreich
1988 5. Kunstmesse der Künstlerinnen, Frauenmuseum, Bonn
1988 Germination 4, Royal School of Arts, London
1988 Germination 4, de Beyerd Museum, Breda, Holland
1988 Germination 4, Frauenmuseum, Bonn
1989 5 mal junge Kunst, Galerie Artforum, Hannover
1991 Künstler des Sammlers N. Ludwig, Kubus, Hannover
1992 Autonomie und Kollektiv, Kunsthaus, Hamburg
1994 Kunsthaus Wettig, Hamburg
1995 Kunsthaus Wettig, Hamburg
1995 Kunstwerk, Schloß Reinbek
1995 Verkaufe Herz, Kunsthaus Wettig in Hamburg, Berlin, Weimar
1995 Licht an! Galerie Curare, Hamburg
1996 Zeichnung, Galerie Curare, Hamburg
1996 Gnadenlos besinnlich, Galerie Curare, Hamburg
1997 Die Kunsttreppe, Börse, Hamburg
1999 Friedrich Naumann Stiftung, Lauenburg, intern. Kunstprojekt mit südafrikanischen Künstlern
1999 Kunstpreis St. Andreasberg, 5. Kunstausstellung Natur-Mensch
1999 Zur Zeit, BBK Hamburg in der Speicherstadt Hamburg
2000 Inter Art Galerie Reich, Köln
2000 Junge Stiere und Andere Tiere, Werkstattausstellung in Hamburg
2000 Kunstpreis St. Andreasberg, 6. Kunstausstellung Natur-Mensch
2000 Alle Engel dieser Erde, Altonaer Museum, Hamburg
2000 Erotische Grafik, Galerie am Neuen Palais, Potsdam
2000 Königliche Wild Frucht im Salon, Düsseldorf
2000 32 Roosen, Kunstraum St. Pauli, Hamburg
2001 Galerie Meyer, Lüneburg
2001 Produzentengalerie Falkenberg, Hannover
2002 Neueröffnung Galerie Curare, Hamburg
2002 Mensch - Tier, Galerie am Neuen Palais, Potsdam
2002 Künstlerhaus Ohlendorffturm, Eröffnungsausstellung, Hamburg
2002 Lust auf 50 Künstler/innen, Erotic Art Museum, Hamburg
2002 Sechs Künstler, Kunstverein Wedemark, Wedemark
2003 Fünf Künstler/innen, Museumshof Valluhn, Valluhn
2003 Landscape, Galerie Falkenberg, Hannover
2003 Kunstmarkt, Galerie Falkenberg, Hannover
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Ullrich Diezmann
VITA
1959 geboren in Gifhorn
1981–87 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Freie Kunst – Malerei
1987 Meisterschüler
Rudolf-Wilke-Preis der Stadt Braunschweig
2002 Gründung des Ausstellungsprojektes REPEAT
Einzelausstellungen
2004 Galerie Forabilidi, Berlin
2003 Kunstoffice, Berlin
Kunstkabinett LBK-Hamburg
2002 Galerie im Turm, Berlin
2001 Nabu-Salon, Berlin
„Horizonte“, Privat IV, S. Schröter, Berlin
1998 InterAct-Agentur, Berlin
1997 Friedrich-Ackmann-Haus, Gifhorn
1996 Galerie Interglotz, Berlin
Neujahr advertising, Bayreuth
1993 Kunstverein Knaack 90, Berlin
Galerie Pro Medias, Darmstadt
1989 Galerie Kelm, Frankfurt a.M.
1987 Kunstverein Gifhorn
Kulturamt Braunschweig, Katalog
Gruppenausstellungen
2004 Museumshof Valluhn
2003 „Offenes Land“, Galerie Forabilidi Berlin, Katalog REPEAT II, Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf
2002 „Der Berg“, Kunstverein Heidelberg, Katalog REPEAT, Galerie im Turm, Berlin
Cabinett with Outfit, Galerie Brüning, Düsseldorf
Galerie Rohling, Berlin
2001 Vorndamme-Sievers, Springe
1998 InterAct-Agentur, Berlin
1997 „Die kleine Tierschau“, Kunstverein Gifhorn
Galerie Interglotz, Berlin
1996 Architekturbüro Örander, v.d. Starre, Berlin
Vorndamme-Sievers, Springe
1990 Galerie Pro Medias, Darmstadt
1988 Alexander Dorner Kreis, Kubus Hannover, Katalog
1987 Menschen, Geschichte, Raum, Braunschweig
Boulev´Art 87, Nimes, Kat.
1986 Barcelona-Braunschweig, Fondacio-Miro Barcelona, Kat.
Galerie Jeroch, Frankfurt a.M.
73. Herbstausstellung, Kunstverein Hannover, Kat.
1983 Georg Westermann Verlag, Braunschweig
Werke in öffentlichem Besitz
Stadt Braunschweig, Land Niedersachsen, Stadt und Kreis Gifhorn, Senat Berlin
Internet www.ulrich-diezmann.de
Komplexität des Einfachen – Landschaftsbilder von Ullrich Diezmann
Auf den ersten Blick einfache, reduzierte, leere Horizontlandschaften und Wolkenformationen sind die Sujets des Malers Ullrich Diezmann, geboren 1959 in Gifhorn.
Auf kleinformatigen Holztafeln stehen sich Himmel und Erde, bildlich als Wolken und Landschaftsausschnitte gegenüber.
Bewusst fehlen Ullrich Diezmanns Arbeiten jegliche Anzeichen menschlicher Existenz.
Doch gerade im Fehlen des Menschen wird sein Platz deutlich gemacht: er steht außerhalb des Bildes, der Natur, hat sich ihr weit entfernt. In fast andächtiger Position bleibt dem Betrachter nichts weiter übrig, als sich traumversunken an die Bilder der eigenen Kindheit, an helle, grüne, friedliche Landschaften bzw. Wolkenbeobachtungen, die mit naiv-verspielter Freude Bekanntes zu entdecken suchten, zu erinneren, als man feststellte, dass die Wolkenbilder nicht dauerhaft waren. Dass sich gefunden geglaubte Tiere, Schiffe oder Schlösser am Himmel veränderten und letztlich verschwanden und man sich auf neue Entdeckungsreisen begeben musste.
Und wer Ullrich Diezmanns Wolken betrachtet, wird das gleiche Phänomen beobachten können. Nichts ist dauerhaft, alles ist im Fluss. In der Wiederholung versinnbildlicht Ullrich Diezmann die Veränderung. So paradox dies auf den ersten Bilck erscheinen mag, macht es doch Sinn. Die Rückbesinnung auf Bekanntes, der Blick zurück, wird als Grundlage für Veränderung und Fortschritt verstanden: die Wolke als Sinnbild für das menschliche Leben.
Ähnlich verhält es sich mit den Landschaften. Auf den ersten Blick gleichförmig, zeigt sich beim zweiten Blick die Unterschiedlichkeit jedes Einzelnen. Wieder sind minimale Veränderungen der Kompostion und des Kolorits Stimmungsträger und geben den Landschaften ihren besonderen Chararkter. Keines ist wie das andere und dennoch gleich. Klaren, bekannten und vorderhand einfachen Motivserien gibt Diezmann in seinen Arbeiten weitere komplexere Sinnebenen bei.
Wer Lust hat, diese Arbeiten zu erleben und auf sich wirken zu lassen und weitere Bedeutungsebenen zu entdecken, sollte es nicht versäumen sich die Orginale anzusehen.
Steffen Zarutzki, Berlin, Dezember 2003
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Stefan Friedemann
VITA
1963 geboren in Pirna
1978-1981 erste künstlerische Anregungen in den Kursen für Malerei und Grafik unter Leitung von Prof.Goltzsche
1981 Abitur
1983–1988 Studium und Diplom der Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Goltzsche und Prof. Gantz
1988–1991 Förderstipendium des Magistrats von Berlin und der Stiftung Kulturfonds Kandidatur im Verband Bildender Künstler, Mentor Prof. Noßky
seit 1991 Mitglied des Fachverbandes Freie Kunst Berlin e.V. (VBK)freiberuflich als Maler und Grafiker in Berlin tätig, Dozent für Radierung, gestalterische Grundlagen und zeichnerisches Naturstudium im Studio Bildende Kunst - Werkstattgalerie des Bezirksamtes Berlin-Lichtenberg
seit 1993 Mitglied des BBK
1993–1996 Werkverträge mit der Künstlerförderung Berlin, bei deren Realisierung mehrteilige Folgen unikater Farbradierungen entstehen
2000 Teilnahme an einem internationalen Symposium für Malerei in Schweden (Gerlosborg) Stellvertretender Vorsitzender des Vereins Berliner Grafikfreunde Inventor e.V.
2001 Werkvertrag mit der Künstlerförderung der Investitionsbank Berlin; fünfteilige Folge unikater Farbradierungen von bis zu fünf Platten
seit 2002 Einrichtung und Leitung einer Radierwerkstatt im Kunsthaus des Wieland-Herzfelde-Gymnasiums Berlin
2003 Werkvertrag mit der Künstlerförderung der Investitionsbank Berlin; es entstehen großformatige Ätzungen (Strichätzung, Aquatinta und Reservage, 50 x 100 cm), die als Farbradierungen von zwei Platten unikat gedruckt werden Buchprojekt »Fels ohne Eile« mit dem Berliner Lyriker Ulrich Grasnick, zu dessen Gedichten Landschaftsmalereien entstanden sind; publiziert in der Edition 2003 der Lesebühne der Kulturen Berlin, gefördert durch die Kulturstiftung Sächsischer Sparkassen Freital und Pirna sowie durch das Canaletto-Forum Pirna
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen
1993–1996 Künstlerförderung der Senatsverwaltung Berlin (Farbradierungen)
1995 Artothek des Bezirksamtes Berlin-Lichtenberg (Farbradierungen)
1996 Landesbank Berlin (Werkblock von Farbradierungen)
2000 Artothek des Bezirksamtes Berlin-Friedrichshain (Farbradierungen)
2001 Künstlerförderung der Investitionsbank Berlin (Farbradierungen) Kunsthaus Maputo, Moçambique
2002 Franz-Volhard-Klinik, Berlin (Farbradierung)
Artothek des Bezirksamtes Berlin-Lichtenberg (Zeichnungen)
2003 Künstlerförderung der Investitionsbank Berlin (Farbradierungen)
Einzelausstellungen
1989 Studio Bildende Kunst-Werkstattgalerie, Berlin-Lichtenberg
1990 Kulturbundgalerie, Berlin-Köpenick
Galerie Grünstraße, Berlin-Köpenick
1991 Galerie Paterre, Berlin-Prenzlauer Berg
1992 Galerie im Turm, Berlin-Friedrichshain
1993 Farbradierungen, Galerie in der Commerzbank, Berlin-Friedrichshain
1994 Galerie Krausnickstraße 5, Berlin-Mitte
1995 »Kontrapunkt«, Galerie im Turm, Berlin-Friedrichshain
Galerie 100, Berlin-Hohenschönhausen
1996 Farbradierungen, Berliner Sparkasse (LBB), Berlin-Lichtenberg
1997 Kleine Rathausgalerie, Berlin-Lichtenberg
1999 »Kristallisation und Auflösung«, Domizil, Berliner Dom, Berlin-Mitte
Studio Bildende Kunst, Werkstattgalerie, Berlin-Lichtenberg
Galerie Beletage, Berlin-Karlshorst
2000 Galerie im Turm, Berlin-Friedrichshain
Druckgrafik-Atelier, Berlin-Prenzlauer Berg
Mosse-Palais, Berlin-Mitte
2001 Kunst- und Ausstellungsagentur Joachim Pohl, Berlin-Pankow
Kulturgießerei Schöneiche, Brandenburg
2002 Studio im Hochhaus, Berlin-Lichtenberg
Galerie im Foyer der Franz-Volhard-Klinik, Berlin-Buch
2003 Kunstoffice Berlin-Mitte
Figuren und Räume - Malerei und Zeichnungen
Bettina-von-Arnim-Bibliothek, Berlin-Prenzlauer Berg
Figuren und Räume - Malerei
Bildungsakademie der Industrie- und Handelskammer Magdeburg
Figuren und Landschaften - Malerei
Produzentengalerie Stephanie Krumbholz
Landschaften im Elbsandsteingebirge Malerei zum Lyrikband "Fels ohne Eile" von Ulrich Grasnick, Stadtmuseum Pirna
Grammatik der Steine
Stefan Friedemann malte Bilder zur Versen von Ulrich Grasnick.
Beider Thema ist die Sächsische Schweiz. Von Ingeborg Ruthe
Das Topografische gibt sich leicht zu erkennen, doch nichts in diesen Bildern, die in Stefan Friedemanns Berliner Atelier an den Wänden lehnen, ist abbildgleich. Aus tonigen Farben, dick gespachtelt, gekratzt oder aber fast nur transparent aufgetragen, wächst das Elbsandsteingebirge: Felstürme, Steilwände, Tafelberge. Die Natur als Modelleur. Die bizarren Formen des Sandsteins, den vor hundert Millionen Jahren ein Kreidemeer abgelagert hat, reizen Maler seit Jahrhunderten. Die Flut im letzten Sommer, sagt Friedemann, hat den Steinen nichts anhaben können. Aber in seinen Bildern ist es, als hätten die Elbe und ihre Nebenflüsse die barocke sächsische Baukunst vorweggenommen, als sie aus dem Sandstein Dome, Türme, Burgen herausspülten. Die Festung Königstein etwa.
Den Anstoß, die Felsen zu malen, gaben Gedichte. Ulrich Grasnick, 65, ließ Stefan Friedemann, 40, seine Verse lesen, "Fels ohne Eile" hat der Lyriker sie überschrieben und darin ist die Rede von "Kindheitstürmen", zuerst aber vom Canaletto-Blick über den Marktplatz von Pirna, wo Grasnick und auch Friedemann geboren wurden und vor ihrer Berliner Zeit lebten. Dann von einem Elbschiff im Frühnebel, wie schon Caspar David Friedrich eins gesehen hatte. Schließlich vom Lilienstein, vom Königstein, dem Schrammsteintor. Und der Bastei.
"Es gelingt nicht,/die Felsen/mit Schreien anzurühren,/aber Du kannst/Deine Zaghaftigkeit/abwerfen im Schrei,/das angestaute Wort/aus der Gefangenschaft/entlassen./Du kannst im Aufstieg/um Atem ringen,/um danach frei zu sein/für deine Stimme", schreibt Grasnick. Friedemann las die Gedichte, steckte den Skizzenblock ein und stieg von der Elbe auf zur Bastei. Dieses Gebirge, sagt er, spiele Versteck mit dem, der es nicht kenne. Es will langsam entdeckt werden, auch deshalb wird "Fels ohne Eile" der Titel für einen Band mit Friedemanns Bildern und Grasnicks Gedichten. Er wird in der Edition 2003, Lesebühne der Kulturen, Berlin Karlshorst, erscheinen. Diese Landschaft hat einst schon die Maler der Romantik fasziniert, Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, auch zwei junge Schweizer namens Anton Graff und Adrian Zingg. Mit dem Zeichenblock entdeckten sie um 1800 die Felsen und Schluchten für sich, überwältigt vom Gegensatz zwischen Dramatik und Idylle. Und weil die Landschaft die beiden an ihre Heimat erinnerte, nannten sie das Elbsandsteingebirge die "Sächsischen Schweiz".
Mit Schichtungen, auch mit kubistischen Formationen beschäftige er sich seit Jahren, erklärt Friedemann. Aber ebenso spannend ist für ihn das Atmosphärische der Landschaft, das sich nun auf den Bildern niederschlägt: Die Frühnebel, das Morgenlicht, die Wandlung der Grautöne, das Aufglühen der Felsen in der Sonne, das Verschatten und Verdüstern, wenn Wolken den Himmel zuziehen, Regen, gar Gewitter nahen oder die Nacht kommt. Es seien letztlich Grasnicks bilderreiche Verse gewesen, die ihn dazu brachten, "das Tektonisch-Heroische" der Felsen aufzulösen. "Durch Licht versuchte ich dem Pathetischen - dieser Gewissheit, dass der Fels ewig und der kleine Mensch davor vergänglich ist - zu entkommen", sagt der Maler.
In "Basteifelsen im Nebel mit durchbrechender Sonne" treten die Felsen geradezu reliefhaft aus der Fläche. "Pfaffenstein, vom Lilienstein aus gesehen", erinnert an einen Regentag. Wenn es im Elbsandsteingebirge regnet, bleibt es oft tagelang dunkel, fast bleiern, das machte schon die Bilder der Romantiker so melancholisch. Etliche Motive sind abstrahiert, von Dunst überzogen, an manchen Stellen der Leinwand, auf der Friedemann die Ölfarben mit Quarzsand mischt, um die taktile Struktur zu erreichen, bleibt die Oberfläche trotz Spachtelns fast transparent. Immer dient der Horizont als Bezugspunkt, und das Ausschnitthafte der Landschaft findet sich im größeren Zusammenhang. Und im Bild "Lilienstein am Horizont" offenbart die Landschaft ihren eigentümlichen Rhythmus: eine Grammatik der Steine.
(aus Berliner Zeitung vom 9.August 2003)
„...in der kleinen Bibliothek der Gipfelbücher“
Bilder von Stefan Friedemann zu dem Gedichtband „Fels ohne Eile“ von Ulrich Grasnick
Kein leichtes Unterfangen, Lyrik über eine bestimmte Landschaft zu illustrieren, noch dazu, wenn der Dichter der eigene Vater und die Landschaft – die Sächsische Schweiz – dessen Kindheitslandschaft ist. Stefan Friedemann zeigt mit seinen Bildern zu den Geschichten von Ulrich Grasnick, dass die doppelte Brechung der Wahrnehmung einen eigenen Zugang erlaubt. Mit der Ölmalerei bedient er sich eines ihm vertrauten Mediums, das nicht eben typisch für die Buchillustration ist und in der Art, wie er sie handhabt, alles Erzählerische ausschließt. Doch die kleinen Formate der Bilder, die sie gleichsam zu modernen Nachfahren der Landschaftsstudien der Romantik machen, lassen sie als selbstverständlich zugehörig zur „kleinen Bibliothek der Gipfelbücher“ erscheinen.
Wie gewohnt setzt Stefan Friedemann auch in diesen Bildern, denen neben der Lektüre der Gedichte von Ulrich Grasnick auch eine Reise in die Sächsische Schweiz vorausgegangen ist, auf strenge Auswahl und Konzentration. Die landschaftlichen Attraktionen Bastei, Schrammsteine, Lilien-, Pfaffen- und Falkenstein transformiert er in - seine Malerei auch sonst auszeichnende – Tektonik und Strukturen, die durch Helligkeitswerte und Schattenpartien ein Eigenleben führen. Die Vielfalt landschaftlicher Motive und Details ist wie das Kolorit maximal zurückgenommen. Der Malprozess selbst, die Bildung von großen und kleinen flächigen Segmenten durch die Bewegung und den Druck des Spachtels, scheint geologische Langzeitprozesse wie im Zeitraffer auf der Leinwand nachzuvollziehen und sie zu Formationen des Ewigen zu verdichten. Darin entfalten hellere Farbpartien, Lichtbahnen, Wolken und Nebelschwaden gleich, ihr Spiel. „Getrieben von Schatten und Licht die Linien vorbereitet für den Weg unserer Augen...“, heißt es im Gedicht „Canaletto malt den Marktplatz von Pirna“. Sie könnten auch als Motto über den sorgfältig komponierten Bildern von Stefan Friedemann stehen.
In den Querformaten mit hohem Horizont dominieren aneinander gereihte, hoch aufragende Quader, manchmal in die Diagonale geneigt, deren versetzte Schichten den Rhythmus der Wahrnehmung vorgeben. Während die Silbertöne des Himmels ein ungestörtes Schweifen des Blickes erlauben, zwingen Ocker, Schwarz und dunkles Grau der Felsen zum Innehalten, zum visuellen Auf- und Abstieg. Es ist keine gefällige Landschaft, sondern, wie Ulrich Grasnick es formuliert, eine, „die die Eiszeitpresse überstand“. Gipfel und Grund bleiben unberührt.
In den Hochformaten ist das Schroffe der Formen und das Schrundige der Oberfläche noch stärker betont, wobei helles Ocker sommerliche Wärme suggerieren und verschieden getönte Weiß sich zu Nebel, zu jener „andere(n) Art von Finsternis“, zusammenschieben kann. Übermächtig ragen sie auf, die Felsen, die, wie schon Caspar David Friedrich und seine Zeitgenossen erfuhren, atemberaubende Durchblicke und unerwartete Einblicke gewähren. Kommen Lichtschneisen hinzu, gebrochen von wechselnden Gestein, dann setzt sich eine schwankende Kulisse in Bewegung, wie in den frühen Bildern von Lyonel Feininger. Im Blick aus dem Nadelöhr auf den Lilienstein spannen sich gegeneinander gesetzte Flächen, es mögen geologische Formationen oder bearbeitete Felder sein. So erweist sich auch Stefan Friedemanns Bild von der Sächsischen Schweiz als Summe von subtiler Naturbeobachtung und kunsthistorischer Reflexion. Was er dem Vater belässt, ist der Blick zurück auf die Kindheit und ihr Geschehen.
Ada Raev, Oktober 2003
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Peter Lindenberg
VITA
1965 Geboren in Braunschweig
1987-1994 Kunsthochschule in Braunschweig
1987-1989 Klasse Prof. Johannes Brus
1989-1991 Klasse Prof. Peter Voigt
1991-1992 Klasse Prof. N. Tadeuz
1995- in Berlin lebend
Ausstellungen
2002 Ein Dialog, Galerie Rohling, Berlin
2002 Tag des offenen Denkmals, Salon d’art, Eupen Belgien
2002 Junge Figurative, Mönchehaus, Goslar
2002 Artcore e.V., Berlin
2002 Landlinien II, Leyer-Pritzkow, Düsseldorf
2001 Landlinien I, Alter Botanischer Garten, München
2001 Galerie Fahrenhorst, Hameln
2000 Schwimmer, Schwimmbad Schöneberg, Berlin
2000 Im Durchgang, Galerie Rohling, Berlin
2000 Ad Narragonien, Galerie Rohling, Berlin
1999 SVP, New York
1999 Raum, Zeit, Wechsel, Galerie Rohling, Berlin
1998 BMP, Berlin
1997 Zeit Raum Bäume, Leyer-Pritzkow, Düsseldorf
1997 Junge Kunst, Paris
1997 Rosso Nepentis, Galerie Rohling, Berlin
1997 SAP, Berlin
1996 Galerie Rohling, Berlin
1995 Frucht Folgen, TU, Berlin
1993 Frucht Körper, TU, Berlin
1992 Museumsgalerie, Hornburg
1991 Nachtschattengewächse, Gründerzeit Büro, Braunschweig
Perspektive
Der Fluchtpunkt ist eine Erfindung der Renaissance; ein Idealfall. Gehe ich aber durch die Landschaft, so sehe ich sowohl in der Wildnis des Waldes als auch der Horizontlinie des freien Feldes hunderte von Fluchtpunkten, so dass es mir vorkommt, als ob ich der einzige Zentralpunkt bin, von dem aus die Ideallinien in die Ferne weisen.
Wetter
Jedes Wetter lässt Landschaft unterschiedlich erscheinen. Manchmal achte ich nur auf das Licht und die Stimmung. Ob es ein grauer Landregentag ist, der die Felder flach erschienen lässt oder ein heller Sonnentag ist, der Tiefe in die Flächen bringt. Ich achte dann kaum noch darauf, welche Gegenstände sich in der Landschaft befinden
Das ideale Museum
Ich stelle mir das ideale Museum wie ein Labyrinth vor, in dem sich unterschiedliche malerische Ansätze zu einem Thema z.B. Landschaft befinden. Der Besucher irrt herum und trifft immer wieder auf neue Bezüge von alter und neuer Malerei. Dieses Museum ist von innen begehbar, aber auch von oben. Die Wege sind durch eine Glasscheibe nachvollziehbar. Wenn ich male, befinde ich mich im Labyrinth, ich stoße immer auf neue Querverbindungen der Kunstgeschichte. Wenn die Ausstellung dann aufgebaut ist, habe ich für einen kurzen Moment das Gefühl, auf meine Wege blicken zu können.
Texte: Peter Lindenberg
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Jürgen Schäfer
"Landschaftsexperiment", Malerei
Landschaftskunst hat bedeutende Entwicklungsschübe in Umbruchszeiten erlebt. Landschaftskunst und Umbruchszeit stehen in engem Wechselverhältnis. Wie in der Renaissance um 1500 und der Umbruchszeit der Aufklärung gewinnt die Natur und das Landschaftsbild nach 1990 im Deutschland der Nachwendezeit eine neue und ungewöhnliche Bedeutung.
Die seit 1990 einen Aufschwung erlebende Kunstfotografie kapriziert sich auf Riesenformate und thematisiert Welt-Landschaften und die nach dem Mauerfall ausufernde und plötzlich entgrenzte Wirklichkeit. Bemerkenswerte Maler nutzten die Landschaft als Freiraum bildnerischer Experimente und neuer Formversuche.
Der Maler Jürgen Schäfer ist ein exemplarisches Beispiel für diese Parallelität von Landschaftsbild und Umbruchszeit. Vor dem Mauerfall in metaphorischen Figurenbildern mit dem Kalten Krieg befaßt, findet Jürgen Schäfer nach 1990 im Landschaftsbild den Gegenstand einer künstlerischen Neubesinnung. Schäfers experimentelle farbstarke Bilder der 90er Jahre veranschaulichen den Prozess der Neuvergewisserung der Malerei und deren Suche nach neuen Kontexten in der unmittelbaren Nachwendezeit.
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Christian Schmidt
VITA
geb. 03.11. 1959
Realschulabschluß 1977
Stukkateurgeselle 1980
Fachabitur für Bauwesen 1982
Architekturstudium 1985 abgeschlossen
Kunststudium an der HDK Berlin bei Georg Baselitz
Stipendium vom Ministerium für Kultur Rheinland Pfalz im Künstlerhaus Edenkoben
Ausstellungen
Galerie Springer & Winckler F/M
Galerie Rolf Ohse Bremen
Galerie Metis Amsterdam
Messebeteiligungen – Köln – Basel – Paris – Madrid – Frankfurt
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Volker Schomeier
VITA
geboren in Bielefeld
1982 Studium der Malerei in Bielefeld bei Prof. Inge Dörries-Höher
1983-1989 Studium der Malerei an der HBK Braunschweig bei Prof. Hermann Albert
1988-1992 lebt und arbeitet in Köln
1987 dreimonatige Italienreise, Villa Albert, Ronzano, Italien
1991 Gastatelier Villa Romana, Florenz, Italien
1993 lebt und arbeitet in Bielefeld
Ausstellungen Auswahl
Einzelausstellungen
1991 Tryptichon für den Altar der Thomas Kirche, Köln
1993 „Malerei in der Gustav-Adolf Kirche“, Bielefeld
Gruppenausstellungen
1984 „Da war mal ‘ne Tür“, Galerie Lampingstraße, Bielefeld
1985 Gruppe Tür, Kunstverein Herford
1986 Hochschulpreis für Malerei, HBK Braunschweig
Gruppe Tür, Bielefelder Kunstverein + Galerie Elf, Bielefeld
„Arkadien“ mit Michael Nowottny und Martin Scholz, Atelier Nowottny, Bielefeld
1990 Michael Nowottny und Volker Schomeier bei „Michelangelo“, San Remo, Köln
1991 Gruppe „Tür“ im BBK-Atelier Bielefeld
1992 „Stefan Lochners Grab“ im Stavenhof, Köln
„Groß + Klein“ mit Michael Plöger, Galerie Artists Unlimited, Bielefeld,
„Die Neuen im BBK, Ravensberger Spinnerei, Bielefeld
1994 „Positionen in der Malerei“, Kunsthalle Bielefeld
1995 Gastatelier mit Michael Plöger im BBK-Bielefeld
„Tür ’95“, FH Galerie Bielefeld + Kulturamt Herford
1999 „Versuch eines gegenseitigen Portraits“ mit Michael Plöger, BBK-Atelier Bielefeld
2001 „Gemischtes Doppel“, Städtische Galerie Eichenmüllerhaus, Lemgo
„Göttinnen und Phantome“, Galerie Baal, Bielefeld
Volker Schomeier schweigt mit beredeter, ins Bild gesetzter Gegenständlichkeit. Er führt den Betrachter – wie zufällig – hinter die Bühne der Großaufführungen des Menschentheaters: „Backstage“. Auf seinen Leinwänden vergegenwärtigt er dem Betrachter auf poetisch-, manchmal magisch-realistische Weise die melancholisch inaugurierte Wahrheit von der Vergänglichkeit von Welt. Alle aufgebrachte Mühe scheint zum Stillstand gekommen. Der Auftritt – auf jener Bühne unserer Schauspielerei – ist noch im Gange oder schon lange vorbei. Der Clown, noch im Kostüm, die dressierte Maus zu seinen Füßen, haben den Applaus oder die Buhrufe hinter sich, falls denn überhaupt jemand da war. Aber, wozu brauchen wir das Stück? Werfen wir doch, während es vorne auf seinen Höhepunkt zuläuft, besser einen Blick in die Requisitenkammer.
Bernd Schlipköther, GALERIE BAAL, Bielefeld, im Februar 2001
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Frank Tornow
VITA
1959 geboren in Gifhorn
1980-87 Studium der freien Kunst an Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig
1983-84 Studium an der Accademia di Belle Arti in Mailand
1985 Meisterschüler bei Prof. R. Dörfler, Umzug nach Berlin
1993 Arbeitsstipendium des Berliner Senats
1995 Förderpreis für Kunst der VEAG
1996 Preisträger beim Deutschen Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken
Lebt und arbeitet in Berlin
Ausstellungen Auswahl
Einzelausstellungen (Auswahl)
1980 Galerie KK, Braunschweig,
1984 Galerie der Sehleute Hamburg,
1987 Galerie Sigrid Jürgens, Münster.
1993 Galerie Huber & Nising, Frankfurt/M.
1995 Ausstellung zum Förderpreis für Kunst in der Hauptverwaltung der VEAG, Berlin.
1996 Berlinische Galerie, Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Berlin.
1996 Kommunale Galerie Wilmersdorf, Berlin.
2001 „Die Landschaften“ VEAG, Berlin
2003 „Neue Malerei“ Emerson Gallery Berlin
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
1980 „Die vierte Generation“ Galerie KK, Braunschweig.
1981 „Der Schoß ist fruchtbar noch...“, Lindau, Rungesaal im alten Rathaus
1983 Galleria d´Arte Marconi, Mailand
1989 „10 Jahre Galerie KK“ Galerie KK, Braunschweig
1993 „Werkschau 1“ Neues Kunstquartier Berlin
1995 „Peter Rode proudly presents...“ Galerie Katrin Rabus, Bremen
1996 Deutscher Kunstpreis der Volksbanken und Raiffeisenbanken, Kunstmuseum Bonn
1998 „Kunst im Kraftwerk“, Schwarze Pumpe
2002 „Cocktails“, Vattenfall Europe, Berlin
2002 „Listros“, Galerie Poll, Berlin
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Ausstellung: Tiere und Menschen
Barbara Focke
Schauspielerin und Regisseurin, studierte an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie startete ihre Laufbahn am Staatstheater Oldenburg und spielte später vor allem in Wien und Hamburg, wo sie 1980 das TaT - Theater auf Teilung - gründete und dort erfolgreich spielte und Regie führte.
Sie war in zahllosen Fernsehproduktionen zu sehen, von Max Färberböcks "Einer zahlt immer" bis zur "Novizin" und als immer eindrucksvoller Gast in Serien wie Großstadtrevier, Bülowbogen, den Brunetti-Verfilmungen oder dem "Geheimnis des Rosengartens".
Seit acht Jahren ist sie Besitzerin der Jack-Russell-Hündin Lena, deren graziöse Schönheit der Anlass wurde, ihre in der Jugend weggeschobene malerische Begabung wieder zu entdecken. Mehr als 60 Lena-Porträts gibt es mittlerweile, aber auch andere Hunde- und Tierbilder entstanden, bis sie sich an das Menschenbild wagte:
In ihrer neuen Heimat, einem Dorf am Schaalsee in Mecklenburg, hat sie in den letzten Jahren Porträts der Nachbarn und Freunde in der Schaalseeregion gemalt - großformatige, farbenfrohe, kraftvolle Tafelbilder. Heute versteht sie sich als "Porträtmalerin" von Tieren und Menschen.
© 2001-2004 Zita Mörke