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Ausstellung 22.-24.11.2002

Olli Boehm

Geboren 1967 in Frankfurt/Main als Sohn eines Werbeberaters und einer Modezeichnerin.

Zwischen 1973 und 1986 ging's zur Waldorfschule.
Anschließend folgte die Ausbildung zum Fotografen in Paris und Frankfurt/Main.
In dieser Zeit Besuch der Salzburger Sommerakademie.

Als Künstler seit 1982 aktiv, mit Ausstellungen in Lugano, Heidelberg, Köln, Frankfurt und Wiesbaden.
1987 mit dem Kölner Kunstpreis ausgezeichnet.

Ab 1988 als Art Director in Werbeagenturen.
U.a. bei meirŽ und meirŽ in Köln und Wiesbaden,
dort vorwiegend Erarbeitung von Commercial-Konzepten und deren Art Direction.

Im Laufe der 90er gaben sich Autoren-, Beratungs-, Foto- und erste Regiearbeiten
gegenseitig die Klinke in die Hand. Arbeiten für Filmproduktionen, Agenturen,
TV-Sender und Verlage entstanden.
Während dieser Zeit 2jähriger Aufenthalt in der Schweiz und weitere 2 Jahre in Italien.

Veröffentlichungen:
"Alltag", "Wort und Bild", erschienen im Ilo-Verlag;
"101 Gründe nicht in Deutschland zu leben", erschienen im Rake-Verlag.

Seit 1999 als Künstler, Regisseur und Autor tätig.
2000 ging's von Frankfurt/Main in die Nähe von Hamburg aufs Land,
an die ehemalige deutsch/deutsche Grenze nach Mecklenburg-Vorpommern.


Ausstellungen Auswahl
1985 Erste Vernissage
Einzelausstellung im Artist Wiesbaden
Einzelausstellung im Metropolis Wiesbaden
1986 Gemeinschaftsausstellung junger Künstler im Kulturhaus Wiesbaden
Gemeinschaftsausstellung im Kunsthaus Welker Heidelberg
1987 Sonderauszeichnung des Kölner Kunstpreises und Gemeinschaftsausstellung in Köln
1993 Atelierausstellung im Taunus
1994 Einzelausstellung in Lugano CH.
1996 Einzelausstellung mit Installation und Event in Frankfurt/M.
Einzelausstellung in der Stadtbibliothek Bad Homburg v.d.H.
1998 Atelierfrühstücke

Filmografie: Auswahl
1999 Calgon (diverse Commercials)
2000 5th Element (Honda) Spot
Bewegung (Opel) ITVA Award 01Imagefilm
2001 Tanz der Maschinen (Linde) Spot
Shadow (Exit) Social
Zentaris Spot
Der kleine Tannenbaum, Kurzfilm
2002 Being a Virus (Trendmicro) Messefilm
Mom and Dad (Lufthansa) Spots/Imagefilm
Die SS (ZDF) Trailer

Ausstellung 22.06.2002

Karl Rusche

1961 in Soest geb.
1977-80 Steinbildhauerlehre
1980-83 Tätigkeit als Steinbildhauergeselle
1983-84 Zivildienst
1984-89 Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig, bei den Professoren Hinnerk Schrader und Hermann Albert
1987 Wilhelm-Morgner-Preis, Soest
1990 Beginn der Tätigkeit als freischaffender Maler
2001 erstes Bühnenbild zu Max Bruch "szenisches Konzert"

Ausstellungen
Teilnahme an der Herbstausstellung Niedersachsen, Kunstverein Hannover
Wilhelm-Morgner-Preis, Soest
Teilnahme an der Herbstausstellung Niedersachsen, Kunstverein Hannover
»Studenten der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig stellen zum 25jährigen Jubiläum aus« in Schloß Wolfsburg, Städtische Galerie und in der Hochschule für Kunst und Musik, Bremen
»In der Tradition Wilhelm Morgners, junge Kunst in Westfalen«, Bonn, Nordrhein-Westfälische Vertretung
Schloß Sassendorf, Einzelausstellung
Abtei Liesborn, Einzelausstellung
Hannover, Einzelausstellung

Bernd Uhde

(Text entnommen von seiner homepage)

1950 Geboren in der Nähe von Düsseldorf
1956 - 1968 Besuch verschiedener Schulen und Internate
1968 Praktikum in der Werbeagentur Dorland, Düsseldorf
1969 - 1970 Studium an der Werkkunstschule Düsseldorf
1971 - 1976 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin
(HfBK) bei den Professoren Bachmann, Gierke, Hödecke und Kiefer
1976 Abschluss des Studiums an der HfBK Berlin als Grafik Designer
1976 - 1978 Freiberufliche Projektarbeiten als Fotograf und Grafik Designer
1978 - 1983 Studium an der Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB)
1983 Abschluss des Studiums an der DFFB mit dem Schwerpunkt Regie und Kamera
1982 Einjähriges Reise-Projekt zu Pferde in Neuseeland
1983 - 1988 Wiederaufbau und Gestaltung eines Bauernhofes in Eitzen I
bei Lüneburg, der seitdem Treffpunkt und Wohnsitz international
tätiger Kulturschaffender unterschiedlicher Richtungen ist
1993 Gründung der Firma "Eitzen I communications Filmproduktion"
1996 Lehrauftrag an der Bauhaus Universität Weimar
1982 - 2001 Realisierung diverser Filmprojekte und freie künstlerische Arbeit
Lebt und arbeitet in Eitzen I bei Lüneburg als Filmemacher und
freischaffender Künstler und Fotograf, zusammen mit seiner Frau
und 9 Pferden, 2 Hunden, 4 Katzen, 7 Enten, 5 Hühnern und 2 Minischweinen

ART im Reservat 25.05.2002

MBargo: Matthias Bargholz

(Text entnommen von seiner homepage)

Matthias Bargholz, 1959 in Stendal (DDR) geboren, stammt aus einer künstlerisch geprägten Familie. Von frühester Kindheit an konnte M. B. sich mit feingeistigen Dingen beschäftigen, hatte genügend Freiraum, seine Kreativität zu erproben. Wenn man seine Bilder betrachtet, die von Kindheit bis heute entstanden sind, fällt auf, daß er sich immer wieder mit dem menschlichen Wesen auseinander gesetzt hat. In den ersten Jugendjahren hatte er ein großes geschichtliches Interesse, las in alten Büchern über Antike und Mittelalter, betrieb Studien über Vögel, Schmetterlinge und Käfer. Der nahegelegene Wald um Stendal und Mecklenburg, seine Ferienheimat, waren wichtiger Lebens- und Energiequell. Mit 14 Jahren begann er ernsthafter zu zeichnen und zu malen - er liebt seit dieser Zeit die Bilder von Nolde, die nordische Expressivität spricht ihn an, der starke Ausdruck der Figuren und Farben.

M. B. beschäftigte sich mehrere Jahre - bis zum Studium der angewandten Kunst in Heiligendamm (Ostseeküste) - mit der Kunstgeschichte, das begann bei Dürer und führte zu den Brücke-Künstlern, der Klassischen Moderne, später auch zum frühen Beuys. Er ist ein großer Verehrer von Paul Klee, von Marc, Macke, Kandinsky, später kamen Maler wie Asger Jorn oder Julian Schnabel dazu. Wenn er sich anfangs mit den formalen Dingen ihrer Bilder auseinandersetzte, so sind heute die geistigen Inhalte und Hintergründe dieser Werke für ihn wichtiger geworden. Das Bild, welches seinen eigenen Stil zum ersten Mal deutlich sichtbar machte, ist das Porträt einer schizophrenen jungen Frau-“Isabelle”. Das Thema Spaltung und Dualität im Menschen beschäftigt ihn bis heute, das Erforschen des Wesenhaften, das verborgen ist im Alltag - und das er als Maler durch seine Fähigkeit sichtbar machen kann. Auch er erlebte das immer wiederkommende Hin- und Hergerissensein von vergangenen Welten in die jetzige Welt. Das Leben in der DDR ermöglichte oft nur ein zurückgezogenes, in sich selbst gekehrtes Dasein.

Seine Beschäftigung mit frühen Kulturen des Abendlandes, mit slawischen und germanischen Göttern, spiegelt sich in einem großen Teil seiner Arbeiten, die in der Zeit von 1986-1990 entstanden sind. Zusätzliche Eindrücke erfuhr er 1986 auf einer Reise in die Mongolei. Die Begegnung mit Buddhismus, alten Klöstern, Tempelanlagen und der “östlichen Seele” war faszinierend für ihn. Durch das Verwenden alter archaischer Formen und Symbole beschäftigte er sich mit früher Kunst und Kultur- bis hin zu frühchristlichen Motiven. Ein wichtiges Bild hierzu ist 1992 entstanden, der "Engelskampf". So wie in seinen Bildern 1989 ein Wendepunkt sichtbar wird, so hat sich auch im äußeren Leben sehr viel verändert. Die Zeit der politischen Wende in der DDR kommt, und die Phase des ruhigen Sich-Besinnens, des Suchen-Könnens ist vorbei, der Alltag treibt ihn um, Reisen durch Westeuropa schaffen neue Horizonte. Seit dieser Zeit kann man immer mehr Zwischenwesen auf den Bildern erkennen, wie Elfen, Nymphen, Kobolde. M. B. beschäftigt sich intensiv mit ihnen, wohl auf der Suche nach dem, was davon in den Menschen ist, aber verschüttet wurde.

Zunächst verlor er vieles, was er sich bis dahin verwirklicht hatte von seinen Wünschen und Träumen. Gemeinsam mit seiner Frau fand er ein neues Heim in Neuenkirchen, im Naturpark Schaalsee. Das Haus steht gegenüber der ältesten Kirche Mecklenburgs, einer Taufkirche aus der Zeit der Christianisierung. Hier schöpft der Maler aus dem Vollen, seitdem wimmeln seine Bilder von Wesenheiten aller Art. Die Figuren drängen sich ihm auf, er beschreibt es so, dass er oftmals diese Wesen als Zeichnungen bekommt und sie in seine imaginären Bildwelten einfügt. Der künstlerische Prozeß an sich beginnt für ihn mit dem "Hören auf das Klingen", auf den täglichen Spaziergängen in der norddeutschen Landschaft. Dazu gehört, wie das langsame Nahen des Bildes sich ankündigt, das Ordnen und Vorbereiten der Arbeit beginnt und dann das Werk in der manuellen Ausübung sichtbar wird. Wenn die Übereinstimmung von äußerer und innerer Ruhe erreicht ist, beginnt die Energie zu pulsieren und das Bild strömt gegeben durch ihn hindurch.

In der Zeit von 1990 bis 1994 entstanden viele kleinere Farbgrafiken, Mischtechniken, Guachen und Collagen. Durch die Situation des Neubeginns in Neuenkirchen konnte er diese Dinge nur kleinformatig festhalten, um sie später zu erarbeiten - was ihm ab 1995 auch gelingt: die Qualität der kleinen Blätter umzusetzen in große Bilder, mit gleicher bzw. stärkerer Aussagekraft. Inzwischen ist es so, das er sehr spielerisch auf diese geistigen Welten zurückgreift, um dort immer wieder neue Aspekte sichtbar zu machen. Neue Bilderzyklen entstehen und lassen auf weitere, sichtbar gemachte Bildwelten hoffen.

Michael Timmermann

(Text entnommen von seiner homepage)

Wunderwerkstatt
.... gegründet durch den Künstler Michael Timmermann, der
sich seit vielen Jahren mit einem unverwechselbarem Ouevre
in der Welt der Kunst, behaupten konnte.

Er hat sein Talent in allen Bereichen der bildenden Kunst
eingesetzt. Er arbeitet als Bildhauer, Objektemacher und
Möbelbauer. Er geht weit über die Kunst hinaus und erfasst
den ganzen Lebensraum.

Da ihm der Umgang und der stete Kontakt mit anderen
Künstlern immer wichtig war, schloss er sich 1991 der
konzeptionellen Arbeit und dem Umbau des Werkhofs in
Lübeck an, in dem die Wunderwerkstatt entstand. Die
gemeinsame Arbeit unter jungen Künstlern zeichnete sich vor
allem durch eine kollektive Arbeitsweise aus und die
besondere Art, Kunst und Gebrauchsgegenstände zu fertigen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die zentralen Themen
seiner Werke die Verbundenheit zu seiner Familie, seinen
Freunden und um die Ereignisse, die ihn umgeben, von
größter Bedeutung sind.

Um Leben und Arbeiten noch näher zu vernetzen, entstand
1998 in einem Nebengebäude eines alten Arbeiterhauses in
Schönwolde, Mecklenburg-Vorpommern, ein neues
Werkstatt-Atelier.

Hier sollen neue Inspirationen, neue Wege und neue Kontakte entstehen
und natürlich die alten gepflegt werden.


Michael Timmermann
Jahrgang 1965
geboren und aufgewachsen in Itzehoe
Fachhochschulreife Berufsausbildung zum Elektroinstallateur
Elektromechaniker
1988
Zivildienst im Kinder- und Jugendheim, Lübeck
Mitgründung und Aufbau des Werkhof Lübeck e.V.
1991
Gründung der Ateliergemeinschaft Wunderwerkstatt
1994
Abschluss 3-jähriger Studiengang Kommunikationsdesign
Studienaufenthalt bei Lilo Peters, Carrara / Italien
Zusammenarbeit mit Mumtaz Drami, Albanien
Schwerpunkt: Bildhauerei
Seither hauptberufliche Tätigkeit als:
Freier Gestalter - Designer
Bildender Künstler
Instruktor-Lehrbeauftragter/Dozent
1999 / 2000
Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern Umbau eines alten
Arbeiterhauses mit Werkstatt, Schönwolde


Arbeitsschwerpunkte
Freie Gestaltung - industrial design
Umfangreiche, zielorientierte Zusammenarbeit mit potentiellen Kunden, um deren spezifischen Anfragen
in einem grafischen Entwurf festzuhalten und zu offerieren. Eigene grafische Entwürfe, teilweise Modelle
oder Prototypen sind Grundlage zur Herstellung aller Objekte. Die daraus resultierenden Endprodukte
werden seither fast ausschliesslich im eigenen Werkstatt-Atelier produziert.

Auswahl
Lampen, Lichtobjekte, Lichtinstallationen
Regalsysteme, Betten, Tische, Stühle, Computerpult, Raumobjekte
Einbauküche, Einbauschränke
Bühnenbild, Bühnenbau für Theater
Ladeneinrichtungen für Cafés, Blumenläden
Messeobjekte, Werbeschilder
Bildende Kunst
Objekte, Plastiken und Skulpturen werden nach eigenen Entwürfen und Ideen aus den
unterschiedlichsten Materialien kreiert. "Sie sind das Ergebnis meiner persönlichen Vorstellung über den
kreativen Prozess, bei dem die Kunst, die Bildhauerei, das Handwerk und darüber hinaus die Intuition
die Basis bilden."

Auswahl
Kunst am Bau, Kunst im öffentlichen Raum
Kunstinstallationen, Friedhofsplastik, Ausstellungen

Zielsetzung
Kunst und Design auf eine funktionale, pragmatische und ergonomische Vollkommenheit auszurichten
und in der Arbeit den Versuch zu unternehmen, den Objekten Schönheit und Anmut in der Form und
Funktion zu verleihen.

Seminare - Jugendbeteiligungsprojekte
Multimedia-Projekt, interregional
Workshops Schrott zu Skulpturen"
Schulprojektwochen
Zukunftswerkstätten
Kunstprojekte