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Mit dem Fahrrad von Rostock zum Museumshof Valluhn im Biosphärenreservat Schaalsee

Teil 1/7

Als in das unbesiedelte Mecklenburg im frühen Mittelalter wieder Siedler kamen, fanden sie ein zugewachsenes Gebiet vor, in dem nur sehr schwer voranzukommen war. Seit dem ist schon einige Zeit vergangen und es hat sich in der Verkehrserschließung schon viel getan und man kann sagen das Land ist erschlossen. Sogar Autobahnen gibt es schon, dafür nehmen aber die Bahnstrecken ab. Straßen gibt es von den alt hergebrachten Feldwegen bis hin zu Rennpisten für schnelle Autos. Radwege kann man auch sehen, aber für die Tour lange nicht ausreichend. So müssen andere Wege benutzt werden. Bundesstraßen sind nicht zu empfehlen. Es gibt eine Reihe anderer Straßen, wo bei beidseitigem guten Willen ein Kompromiß zwischen Auto und Fahrrad möglich ist.

Viele Dörfer waren durch unbefestigte Landwege verbunden. Als dann in den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Industrie aufs Land kam, gingen die Kühe in ein Dorf, das Futter in das nächste und der Mist kam in ein viertes. In dieser Zeit haben dann viele dieser Wege den Schritt vom Hoppeldamm zur KAP-Straße geschafft (KAP=Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion). Die KAP-Straßen waren zweispurig, nicht im herkömmlichen Sinne, sondern bestanden aus zwei Spuren. Entweder gelegte Betonplatten oder auch gegossene Betonstreifen. Auf Grund der Technologie kam etwa alle 3 m ein Stoß. Wenn man darüber mit dem Fahrrad fährt, konnte man denken, man hat eckige Räder. Nach 1990 gab es den nächsten Schub in Richtung Verkehrsentwicklung für diese Wege. Die Mitte wurde aufgefüllt und das ganze bekam ein Asphaltdecke. So entstanden viele einspurige Straßen seitlich mit Kies aufgefüllt und hin und wieder wurden auch Bäume gepflanzt. So entstanden schöne Radwege.

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